Nupsi-Mandeln

IMG_3848In der Küche duftet es nach Jahrmarkt, Weihnachtsmarkt und süßen Träumen – das kann nur eines bedeuten:

Gebrannte Mandeln – homemade!

Zutaten:

200 g Mandeln

ca. 6 EL Wasser

ca. 5 EL Rohrzucker (brauner Zucker)

1/2 TL Zimt

+ Backblech und Backpapier

Zubereitung:

Die Mandeln mit dem Wasser in eine beschichtete Pfanne geben und auf höchster Stufe erhitzen. Zucker und Zimt mit einem Holzlöffel einrühren und alles zum kochen bringen und dabei die Mandeln ständig in Bewegung halten.

Der Zucker löst sich im Wasser auf und wird matt und klumpig. Es dauert eine ganze Weile* bis der Zucker wieder “flüssig” wird und karamellisiert.

Die Mandeln werden durch die Hitze ein paar Knack-Geräusche machen und nach längerer Zeit ist der Zucker glänzend – so muss das!

*(Die ganze Prozedur dauert etwa 15 Minuten.)

 

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Nun können die Mandeln auf das vorbereitete Backblech gekippt werden. Diese sogleich mit dem Holzlöffel ausbreiten und verteilen. Vorsicht, der Zucker ist noch zum verbrennen heiß!

Das Backpapier kann man später etwas knautschen und zusammen gruscheln, so bekommt man schöne einzelne Mandeln zum Wegknabbern.

Fertig!

Profi-Tipp: Sobald die Mandeln ausgekühlt sind, diese in einzelne kleine Tütchen füllen und mit einer schönen Schleife versehen – zum Verschenken oder als Mitbringsel bestens geeignet – anderen Falls könnte es passieren, dass die gebrannten Mandeln in einem Atemzug weggeknabbert werden… ;)

 

Kürbis-Apfel-Zimt-Marmelade

Zutaten für ca. 6-8 kleine Gläser:

600 g Hokkaido-Kürbis
400 g Äpfel
500 g Gelierzucker
1 TL Zimt
Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

Einen großen Topf bereit stellen. Den Kürbis waschen, in Würfel schneiden und hinein geben.
Mit einem Schluck Wasser den Kürbis schon mal leicht erwärmen.
Währenddessen die Äpfel waschen und schälen, in Würfel schneiden und dazugeben.
Kürbis und Äpfel nun weichdünsten und darauf achten, dass nichts anbrennt.
Ist die Masse weich, kommt der Pürierstab zum Einsatz!
Am Besten legt man ein Handtuch über den Topf, ansonsten sieht man sich gezwungen, die Küche zu renovieren. ;)

“Wieso, ich räume hier doch nicht auf! Also, gib mal die Wohnungsanzeigen her!”

Ist alles gut püriert, gibt man den Saft und die abgeriebene Schale der Zitrone hinzu, sowie Zimt und Gelierzucker. Unter ständigem Rühren kocht man die Marmelade nun ein paar Minuten auf und füllt sie anschließend in die vorbereiteten Gläser.

Voilà tout!

…und hat man zu viel Kürbis eingekauft, macht man einfach lecker Suppe draus! :)

Danke an Joanne für das tolle Rezept! <3

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Apfel-Mandel-Tartes

Dieses leckere Rezept ziert zur Zeit auch das Titelbild der “Einfach Hausgemacht” und lädt zum Nachmachen ein. Das folgende Rezept ist etwas abgewandelt, aber das original Rezept (für 6 Tarte-Förmchen) ist in der Herbst-Ausgabe der “Einfach Hausgemacht” zu finden.

Für 4 Tarte-Förmchen sieht die Zubereitung wie folgt aus:

Zuerst stellt man einen Mürbeteig her, d.h. ca. 85 g Mehl, 40 g Butter, 20 g Puderzucker und 1 Ei gut verkneten und den Teig zur Seite stellen.

Alle Förmchen gut buttern und den Mürbeteig in die Förmchen einarbeiten. Den Teigboden mit einem Holzspieß mehrmals einstechen. Anschließend 30 Minuten kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Für die Mandelfüllung 60 g Butter, 35 g Zucker, 1 Tütchen Vanillezucker, 1 Ei & 1 Eigelb, 100 g gemahlene Mandeln und 15 g Mehl verrühren. Ausserdem 4-5 kleine Äpfel waschen, entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Die gekühlten und vorbereiteten Förmchen kommen nun (ohne Füllung) für ca. 10 Minuten bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen.

Ist der Mürbeteig in der Form goldgelb angebacken, nimmt man die heißen Förmchen aus dem Ofen und gibt die Mandelfüllung hinein. Anschließend werden die Apfelscheiben, immer etwas versetzt von einander, in die Mandelmasse gesteckt. Bevor die Tartes jetzt nochmal für ca. 30 Minuten (bei 180 Grad, Umluft) wieder in den Ofen gehen, bestreut man jedes Förmchen noch mit etwas braunem Zucker, der beim Backen wunderbar karamelisiert.

Serviert werden diese kleinen Gaumenkitzler mit einem Klecks Sahne und der Sonntag wird wunderbar! :)

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Flammkuchen vegetarisch

Dieses Jahr haben wir leider zum ersten mal Flammkuchen selber gemacht. Leider, weil das Rezept so einfach und lecker ist, dass ich mich fast ärgere, nicht schon eher damit angefangen zu haben. Die Teigherstellung ist kein Akt und jeder kann sich seinen Flammkuchen so gestalten, wie er oder sie möchte. (Das macht das Rezept wunderbar Gruppenkompatibel ;))

Grundteig (Zutaten für ein Blech, für ca. 1-2 Personen):

200 g Mehl / alternativ 100g helles und 100g dunkels Mehl (gibt dem Flammkuchen mehr “wumms”)

2 EL Olivenöl

1/2 TL Salz

100 ml lauwarmes Wasser

Die Zutaten zu einem guten Teigklumpen kneten und zur Seite stellen.

Zutaten für den Belag vorbereiten:

200 g Crème fraîche

200 g Pilze (und Gemüse welches noch dringend verarbeitet werden muss, in diesem Fall war es zusätzlich eine kleine Zucchini und 1 Kirschtomate)

1 Bund Frühlingszwiebeln

1-2 TL Estragon, getrocknet

Crème fraîche mit Salz und Pfeffer würzen, Estragon mitunterrühren. Frühlingszwiebeln klein schneiden, Pilze (und restliches Gemüse) in Scheiben schneiden.

Ofen vorheizen, d.h. bei Umluft etwa 200 Grad.

Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Teigfladen bestreicht man nun dick mit dem verfeinerten Crème fraîche und verteilt darauf anschließend die Frühlingszwiebeln, die Pilze und was man sonst noch da hat.

Einmal mit der Salz- und Pfeffermühle übers Blech gehen und ab in den Ofen.

Nach ca. 12-15 Minuten darf der Flammkuchen serviert werden.

(Natürlich kann man den Flammkuchen auch klassisch, nach Elsässer Art belegen, allerdings empfiehlt sich hier statt Crème fraîche lieber Schmand zunehmen. Für ein Blech Flammkuchen Elsässer Art benötigt man 200 g Schmand, 150 g Speck, 1 Gemüsezwiebel, Salz und Pfeffer.)

Pro-Tipp: Gekochte Kartoffeln in Scheiben auf dem Flammkuchen sind mit Rucola serviert der Knüller! :)

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Gemüsebrühe selber machen

Man kennt das, da steht man am Herd, kocht fröhlich vor sich hin und greift zum Abschmecken noch schnell in den Gewürzschrank. Bevor man drauf los würzt blickt man noch mit einem Auge auf die Zutatenliste der gekauften Gemüsebrühe und schon ist es passiert: “Uärks!”

Die 2. Hauptzutat nach Jodsalz sind Geschmacksverstärker (Mononatriumglutamat, Dinatriumguanylat, Dinatriuminosinat) und dann kommen noch ein paar andere, kaum auszusprechende Zutaten. Die Zutat “Gemüse (Karotten, Zwiebeln)” steht hinter den Aromen und geht fast unter.

Das muss auch anders gehen dachte ich mir und suchte im Supermarkt nach Alternativen. Die gibt es, aber auch Hefeextrakt ist immer dabei.

Also einfach mal was neues ausprobieren und Gemüsebrühe selber machen, ganz einfach und lecker!

Hat man eine gute Küchenmaschine und eine liebe Freundin, die mit einem den riesigen Gemüseberg kleinschnippelt, macht das ganze auch noch Spaß! Mucke nicht vergessen! ;)

 

Zutaten für ca. 10 bis 15 Gläser:

 

3,5 kg Gemüse (z.B. Sellerie, Karotten, Lauch, Petersilienwurzel, Kohlrabi, Lauchzwiebeln, Zucchini…)

& Kräuter (z.B. Petersilie, Schnittlauch, Liebstöckel, Basilikum, Thymian…)

500 g feines Salz

 

Zubereitung:

 

Jetzt ist es natürlich hilfreich eine gute Küchenmaschine zuhaben, die man mit einem Fleischwolf-Aufsatz bestücken kann oder man leiht sich von Oma einen handbetriebenen Fleischwolf und klempt diesen gut an die Tischkante.

Dann kann es auch schon losgehen!

Gemüse und Kräuter waschen und in grobe Stücke schneiden und ab damit in den Fleischwolf!

Raus kommt eine feine Gemüsemasse. Zur dieser Gemüsemasse gibt man nun das Salz und vermischt alles miteinander.

(Das Verältnis Gemüse zu Salz ist 7 : 1 – macht man die doppelte Menge, nimmt man ca. 7 kg Gemüse und 1 kg Salz)

Die feritge Masse füllt man nun in saubere Gläser ab und verschließt diese. Gekühlt sind die Gläser sehr lange haltbar.

 

So ein kleines Glas selbstgemachte Gemüsebrühe ist auch ein wunderbares Mitbringsel oder Geschenk, mit einer Schleife und schönem Papierbezug, Voilà tout! ;)

 

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Topfbrot: Vollkorn-Misch-Brot

Da ich immer noch auf der Suche bin DAS Brotrezept schlechthin zu finden, hier ein neuer Backversuch.

Vorweggenommen: der Versuch ist geglückt, aber an Sauerteig traue ich mich immer noch nicht ran. ;)

Hier das sehr leckere, weil mit knuspriger Kruste, Brotrezept:

Zutaten für einen ca. 1,3 kg Brotlaib:

 1 Gusseisernen Topf, ca. 5 L Fassungsvermögen (meiner hat einen Durchmesser von ca. 26 cm)

“Im gusseisernen Topf entsteht ein Klima wie in einem Holzbackofen: rundherum gleichmäßige Hitze, während die Feuchtigkeit des Teiges erhalten bleibt.” und man braucht kein extra Schüsselchen mit Wasser in den Ofen stellen.*

2-3 Tütchen Trockenhefe

1/4 TL Zucker

150 ml lauwarmes Wasser

 

350 g Weizenmehl Typ 405

650 g Dinkel-Vollkornmehl (oder Weizenvollkornmehl)

500 ml Buttermilch

150 ml Wasser

1 EL Salz

 

Zubereitung:

Die Trockenhefe mit dem Zucker in 150 ml lauwarmes Wasser zu einem Hefegemisch auflösen.

Das Mehl in eine große Schüssel geben und mit Buttermilch, 150 ml Wasser und dem Hefegemisch gut 5 Minuten lang verkneten. (Ein Hoch auf die Küchenmaschine!)

Das Salz einrieseln lassen und wieder ein paar Minuten weiterkneten lassen.

Während dessen eine saubere große Schüssel mit Öl einpinseln und zur Seite stellen.

Ist der Teig gut verknetet, gibt man diesen auf eine bemehlte Arbeitsfläche und formt ihn zur Kugel. Diese kommt dann in die eben geölte Schüssel und wird mit Frischhaltfolie gut abgedeckt. Nun darf der Teig ca. 1 Stunde “gehen”.

Ist die Zeit um, gibt man den Teig wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche, dort wird er in der Mitte gefaltet und wird dann zurück in die Schüssel gegeben und wieder mit Folie abgedeckt. Nach ca. 30 Min nimmt man die Frischhaltefolie von der Schüssel und lässt den Teig weitere 30 Min ohne Abdeckung “gehen”.

Die 30 Minuten nutzt man, um den Gusseisernen Topf im Ofen vorzuheizen: Mit Deckel in den Ofen schieben und bei 200 Grad Umluft einfach 30 Minuten drin lassen.

Ist auch diese Zeit um, nimmt man den schweren und – Vorsicht – heißen Topf aus dem Ofen, gibt den Teig hinein und schneidet ihn, wie einen Hashtag (#) 4 mal ein. Deckel drauf (Handschuhe benutzen!) und wieder ab in den Ofen mit dem Topf.

Nach 60 Minuten ist das Brot fertig und kann auf einem Gitter auskühlen.

Foto(Amazon-Partner-Link)

*Zitat aus dem Buch “Brot aus dem Topf” von Gabriele Redden