Schoko-Waffeln

Heute ist Sonntag und mein Mann und ich hatten unabhängig von einander leichten Waffelhunger. Da kein Quark im Haus war, um leckere Quarkwaffeln herzustellen, musste ein anderes Waffelteig-Rezept her. Ich erinnerete mich, dass in der letzten Foodist-Box im beigelegtem Magazin ein Chai-Latte-Waffelrezept von Frau Zuckerstein stand. Kurzerhand nachgeschaut, ob alles nötige im Haus war, startete ich die Umsetzung.

Zutaten:

100 g Butter

100 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

3 Eier

140 ml Milch

150 g Mehl

100 g Speisestärke

1/2 Päckchen Backpulver

100 g Zartbitterschokolade

3 EL Kakaopulver

50 g Barú Chai Latte Pulver (welches in der Foodist-Februar-Box enthalten war, aber auch im Handel zu kaufen ist)

 

Zubereitung:

Die Zartbitterschokolade feinraspeln oder im Wasserbad zum schmelzen bringen.

Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und mit dem Kakao nach und nach unterrühren.

Die Zartbitterschokolade und das Chai Latte Pulver unterheben.

Dann kann es los gehen: “Los Waffelos!”

Die fertig gebackenen Waffeln, können dann noch mit Puderzucker bestreut werden oder – was sehr gut passt – mit einem Klecks säuerlicher Marmelade verziehrt werden.

Yummy!

 

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Zimtschneckenkuchen

Mein Geburtstag ist nun schon fast 2 Wochen her und da ich vorgestern wieder gefragt wurde, was das für eine “komisch leckere Hefeschnecke” war, die ich am 9. Februar ins Netz gejagt habe:twitter

 

“Schneckchen geh auf, los, hopp!”

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Hier – endlich – das Rezept.

Und da es nicht von mir stammt, sondern von Mia alias Kuechenchaotin herself, die mit diesem tollen Rezept ihren 3. Bloggeburtstag feierte, möchte ich mit Konfetti und Luftschlangen auf ihren Blog verweisen. <3

Bitte schaut bei ihr vorbei… hier folgt nur etwas abgewandelte die billige Kopie vom Rezept. ;)

 

Rezept für 1 Kuchen (frei nach Sallys Baking Addiction) via http://www.kuechenchaotin.de

Für den Teig
345 g Mehl
3 Esslöffel Zucker
1 Prise Salz
1 Packung Trockenhefe
120 ml Wasser
60 ml Vollmilch
45 g Butter
1 Ei (M)
Für die Füllung
50 g weiche Butter
1 1/2 Esslöffel gemahlenen Zimt
50 g Zucker

Für die Glasur
120 g Puderzucker
2 EL Milch

Das Mehl mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker vermischen. Die Milch mit dem Wasser und der Butter erhitzen, bis die Butter flüssig wird. Etwas abkühlen lassen und zur Mehl-Hefe Mischung geben. Das Ei hinzugeben und den Teig für mindestens 5 Minuten kräftig kneten.
Eine Kugel formen und abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung Zucker und Zimt vermischen. Den Teig zu einem großen Viereck ausrollen und mit der Butter bestreichen. Die Zucker-Zimt-Mischung darauf verteilen. Den Teig in ca. 3 Finger breite Streifen schneiden und locker (!) zu einer großen Zimtschnecke aufrollen. Die Zimtschnecke in eine runde Backform legen, abdecken und ernuet für ca. 90 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Den Kuchen leicht platt drücken, für ca. 35 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend ca. 10 Minuten auskühlen lassen. Sollte der Kuchen beim Backen unterschiedlich stark aufgehen, einfach die höheren Stellen vorsichtig wieder runterdrücken.

Nun den Guss anrühren: Dafür einfach den Puderzucker mit der Milch verrühren. Den Guss über den Zimtschneckenkuchen geben und direkt lauwarm servieren.

Fertig!

Wer Franzbrötchen, Hefezopf und Puderzucker mag, wird dieses Rezept lieben!

Der Schneckenkuchen ist gar nicht schwer in der Herstellung, allerdings war das aufrollen der einzelnen Streifen schon etwas herrausfordernd (klappte aber mit etwas balancieren ganz gut, 1. Bild oben).

Was man wirklich beherzigen sollte und was den Kuchen auch so lecker macht ist, ihn wirklich lauwarm zu servieren und die nötige Zeit zum Aufgehen und Backen gut plant, damit er pünklich auf der Kaffeetafel steht, wenn der Geburtstagsbesuch erscheint. :)

Endlich Döner!

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Gestern nacht twitterte ich noch folgendes:

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Heute war es dann soweit, das Bohren, Hämmern und Meißeln ist beendet und das Türkische Restaurant Köşk hat ab heute geöffnet!

Steinbackofen und ein eigener Holzkohlegrill stehen bereit. Es gibt türkische Spezialitäten vom klassischen Döner, über Falaffel, bis hin zum Baklava Dessert. Dazu gibt es aber auch internationale Klassiker, wie die Pizza oder Fleischspieße vom Grill.

Mein Mann hatte sich den klassischen Kalbsfleisch-Döner ausgesucht und ich freute mich sehr über meinen Feta-Döner, den der Mitarbeiter, trotz des Andrangs liebevoll zusammengestellt hatte.

Das Pita-Brot wird im Steinbackofen selbst hergestellt und wie wir feststellten, schmeckt es ganz wunderbar.

Die Räumlichkeiten in der Holtenauer Str. 1 standen länger leer und nun bringt das Köşk weiteres buntes Leben an den Dreiecksplatz.

“Es lebe der Dönerstag!”

 

 

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Psst! Eröffnungsangebot vom 8.-15.01.2015: Döner nur 2,50 € – Portion Lahmacun nur 3,90 €.

Nupsi-Mandeln

IMG_3848In der Küche duftet es nach Jahrmarkt, Weihnachtsmarkt und süßen Träumen – das kann nur eines bedeuten:

Gebrannte Mandeln – homemade!

Zutaten:

200 g Mandeln

ca. 6 EL Wasser

ca. 5 EL Rohrzucker (brauner Zucker)

1/2 TL Zimt

+ Backblech und Backpapier

Zubereitung:

Die Mandeln mit dem Wasser in eine beschichtete Pfanne geben und auf höchster Stufe erhitzen. Zucker und Zimt mit einem Holzlöffel einrühren und alles zum kochen bringen und dabei die Mandeln ständig in Bewegung halten.

Der Zucker löst sich im Wasser auf und wird matt und klumpig. Es dauert eine ganze Weile* bis der Zucker wieder “flüssig” wird und karamellisiert.

Die Mandeln werden durch die Hitze ein paar Knack-Geräusche machen und nach längerer Zeit ist der Zucker glänzend – so muss das!

*(Die ganze Prozedur dauert etwa 15 Minuten.)

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nun können die Mandeln auf das vorbereitete Backblech gekippt werden. Diese sogleich mit dem Holzlöffel ausbreiten und verteilen. Vorsicht, der Zucker ist noch zum verbrennen heiß!

Das Backpapier kann man später etwas knautschen und zusammen gruscheln, so bekommt man schöne einzelne Mandeln zum Wegknabbern.

Fertig!

Profi-Tipp: Sobald die Mandeln ausgekühlt sind, diese in einzelne kleine Tütchen füllen und mit einer schönen Schleife versehen – zum Verschenken oder als Mitbringsel bestens geeignet – anderen Falls könnte es passieren, dass die gebrannten Mandeln in einem Atemzug weggeknabbert werden… ;)

 

Kürbis-Apfel-Zimt-Marmelade

Zutaten für ca. 6-8 kleine Gläser:

600 g Hokkaido-Kürbis
400 g Äpfel
500 g Gelierzucker
1 TL Zimt
Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone

Zubereitung:

Einen großen Topf bereit stellen. Den Kürbis waschen, in Würfel schneiden und hinein geben.
Mit einem Schluck Wasser den Kürbis schon mal leicht erwärmen.
Währenddessen die Äpfel waschen und schälen, in Würfel schneiden und dazugeben.
Kürbis und Äpfel nun weichdünsten und darauf achten, dass nichts anbrennt.
Ist die Masse weich, kommt der Pürierstab zum Einsatz!
Am Besten legt man ein Handtuch über den Topf, ansonsten sieht man sich gezwungen, die Küche zu renovieren. ;)

“Wieso, ich räume hier doch nicht auf! Also, gib mal die Wohnungsanzeigen her!”

Ist alles gut püriert, gibt man den Saft und die abgeriebene Schale der Zitrone hinzu, sowie Zimt und Gelierzucker. Unter ständigem Rühren kocht man die Marmelade nun ein paar Minuten auf und füllt sie anschließend in die vorbereiteten Gläser.

Voilà tout!

…und hat man zu viel Kürbis eingekauft, macht man einfach lecker Suppe draus! :)

Danke an Joanne für das tolle Rezept! <3

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Apfel-Mandel-Tartes

Dieses leckere Rezept ziert zur Zeit auch das Titelbild der “Einfach Hausgemacht” und lädt zum Nachmachen ein. Das folgende Rezept ist etwas abgewandelt, aber das original Rezept (für 6 Tarte-Förmchen) ist in der Herbst-Ausgabe der “Einfach Hausgemacht” zu finden.

Für 4 Tarte-Förmchen sieht die Zubereitung wie folgt aus:

Zuerst stellt man einen Mürbeteig her, d.h. ca. 85 g Mehl, 40 g Butter, 20 g Puderzucker und 1 Ei gut verkneten und den Teig zur Seite stellen.

Alle Förmchen gut buttern und den Mürbeteig in die Förmchen einarbeiten. Den Teigboden mit einem Holzspieß mehrmals einstechen. Anschließend 30 Minuten kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Für die Mandelfüllung 60 g Butter, 35 g Zucker, 1 Tütchen Vanillezucker, 1 Ei & 1 Eigelb, 100 g gemahlene Mandeln und 15 g Mehl verrühren. Ausserdem 4-5 kleine Äpfel waschen, entkernen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Die gekühlten und vorbereiteten Förmchen kommen nun (ohne Füllung) für ca. 10 Minuten bei 180 Grad (Umluft) in den Ofen.

Ist der Mürbeteig in der Form goldgelb angebacken, nimmt man die heißen Förmchen aus dem Ofen und gibt die Mandelfüllung hinein. Anschließend werden die Apfelscheiben, immer etwas versetzt von einander, in die Mandelmasse gesteckt. Bevor die Tartes jetzt nochmal für ca. 30 Minuten (bei 180 Grad, Umluft) wieder in den Ofen gehen, bestreut man jedes Förmchen noch mit etwas braunem Zucker, der beim Backen wunderbar karamelisiert.

Serviert werden diese kleinen Gaumenkitzler mit einem Klecks Sahne und der Sonntag wird wunderbar! :)

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Flammkuchen vegetarisch

Dieses Jahr haben wir leider zum ersten mal Flammkuchen selber gemacht. Leider, weil das Rezept so einfach und lecker ist, dass ich mich fast ärgere, nicht schon eher damit angefangen zu haben. Die Teigherstellung ist kein Akt und jeder kann sich seinen Flammkuchen so gestalten, wie er oder sie möchte. (Das macht das Rezept wunderbar Gruppenkompatibel ;))

Grundteig (Zutaten für ein Blech, für ca. 1-2 Personen):

200 g Mehl / alternativ 100g helles und 100g dunkels Mehl (gibt dem Flammkuchen mehr “wumms”)

2 EL Olivenöl

1/2 TL Salz

100 ml lauwarmes Wasser

Die Zutaten zu einem guten Teigklumpen kneten und zur Seite stellen.

Zutaten für den Belag vorbereiten:

200 g Crème fraîche

200 g Pilze (und Gemüse welches noch dringend verarbeitet werden muss, in diesem Fall war es zusätzlich eine kleine Zucchini und 1 Kirschtomate)

1 Bund Frühlingszwiebeln

1-2 TL Estragon, getrocknet

Crème fraîche mit Salz und Pfeffer würzen, Estragon mitunterrühren. Frühlingszwiebeln klein schneiden, Pilze (und restliches Gemüse) in Scheiben schneiden.

Ofen vorheizen, d.h. bei Umluft etwa 200 Grad.

Den Teig ausrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Teigfladen bestreicht man nun dick mit dem verfeinerten Crème fraîche und verteilt darauf anschließend die Frühlingszwiebeln, die Pilze und was man sonst noch da hat.

Einmal mit der Salz- und Pfeffermühle übers Blech gehen und ab in den Ofen.

Nach ca. 12-15 Minuten darf der Flammkuchen serviert werden.

(Natürlich kann man den Flammkuchen auch klassisch, nach Elsässer Art belegen, allerdings empfiehlt sich hier statt Crème fraîche lieber Schmand zunehmen. Für ein Blech Flammkuchen Elsässer Art benötigt man 200 g Schmand, 150 g Speck, 1 Gemüsezwiebel, Salz und Pfeffer.)

Pro-Tipp: Gekochte Kartoffeln in Scheiben auf dem Flammkuchen sind mit Rucola serviert der Knüller! :)

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